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Energie und Energiepreise :
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Energieausgaben seit 2002 um mehr als die Hälfte gestiegen.
Die Kosten für Strom, Heizung und Kraftstoffe sind
seit 2002 für die deutschen Verbraucher um über die Hälfte gestiegen. Bis
Juli dieses Jahres steigen die Preise voraussichtlich um rund
55 Prozent, wie aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervorgeht.
Demnach zahlten Haushalte 2006 rund 28 Prozent mehr als noch vier Jahre zuvor,
den Aufschlag seit 2007 schätzten die Statistiker auf gut ein Fünftel. Die
Experten führten den Preisauftrieb vor allem auf die teurere Wohnenergie
- also etwa Strom und Gas - zurück.
Das Verbraucherportal Verivox bezifferte den Preisanstieg für Strom von 2005 bis Juli 2008 auf 18,6 Prozent,
beim Gas auf 31,1 Prozent. Im Jahr 2002 betrugen die Ausgaben der Privathaushalte
für Wohnenergie und Kraftstoffe nach Angaben Statistikbehörde noch durchschnittlich
172 Euro im Monat. In den beiden Jahren danach gingen die privaten Energieausgaben
dann noch moderat um 3,5 Prozent beziehungsweise 3,4 Prozent nach oben. 2005
jedoch sei Energie für private Verbraucher 9,2 Prozent teurer geworden, 2006
sogar um zehn Prozent.
Für die Kostenentwicklung seit 2007 gaben die Statistiker
eine Schätzung ab: Sollte sich der Energieverbrauch seitdem nicht verändert
haben, seien die Energieausgaben der privaten Haushalte von 2006 bis Juli
2008 um 21 Prozent gestiegen, teilten die Experten mit. Demnach mussten Privathaushalte
im Juli 267 Euro im Monat für Energie zahlen, was ein Plus
von 46 Euro binnen
gut anderthalb Jahren wäre. Bedingt ist der drastische Anstieg nach Angaben
der Statistikbehörde vor allem durch höhere Ausgaben für die sogenannte Wohnenergie, also Strom, Gas und andere Brennstoffe.
Beim Gas ergab sich Verivox zufolge
zwischen dem 1. Januar 2005 und dem 1. Juli dieses Jahres ein Preisanstieg
von 31,1 Prozent bei der Auswertung des besten örtlichen Angebots - und damit
eine absolute Veränderung von 323 Euro im Jahr, wie Sprecherin Dagmar Ginzel
sagte. Bei der Grundversorgung mit Strom seien die Preise in diesem Zeitraum
um durchschnittlich 18,6 Prozent nach oben gegangen. Selbst bei der Auswertung
des besten örtlichen Angebots verzeichnete das Verbraucherportal noch einen
Zuwachs um 15,9 Prozent.
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